500 diskutierten über Integration
500 SozialdemokratInnen folgten der Einladung, einen Abend lang in der ehemaligen Tabakfabrik über Integrationspolitik zu diskutieren.
Auf dieser Seite findest du eine kleine Nachschau zum morgen.rot Forum zum Thema Integration.
Weitere Infos: >>morgen.rot >>Linzer Integrationsprogramm >>Deutsch-Unterricht im Kindergarten
Worum ist es gegangen?
Hier findest du die Kernaussagen der Veranstaltung auf fünf Folien übersichtlich zusammengefasst:
Worum geht's bei den morgen.rot Foren?
Die Diskussionen
An den Tischen wurden zwei Fragen diskutiert, hier findest du eine Auswahl der Antworten. Weiter unten kannst du uns deine Gedanken zukommen lassen.
1. Was sind die Problemlagen zum Thema Integration/Migration in deinem Umfeld?
Die TeilnehmerInnen antworteten unter anderem:
Sprachbarrieren / Flüchtlingswohnungen / Zuwanderer spielen eine Sündenbockrolle / Österreicher und Zuwanderer können/wollen oft nicht miteinander kommunizieren (mit oder ohne Sprachbarrieren) / Kulturelle Unterschiede bilden oft auch eine Barriere / Probleme treten auf bei zahlenmäßiger Überlegenheit der Migranten zu Inländern / keine klaren Antworten von Seiten der Politik / Zukunftsängste / überproportionaler Anteil an MigrantInnen im Stadtteil / inkompetente Hausverwaltung (GWG, EBS,…) / Sauberkeit in den Wohnanlagen / zu wenig Begegnungsräume (Spielplätze, Grünflächen, Innenhöfe,…) / undiszipliniertes Verhalten der Nachbarn (Lärm/Ruhestörung) / Hausordnung in allen Sprachen der Bewohner ersichtlich anbringen - dafür sorgen, dass diese auch eingehalten wird / anderes "Zeitempfinden" / Umgangsformen / keine offene und ehrliche Kommunikation miteinander / Sprachprobleme (Mitarbeiter gleicher Muttersprache verwenden diese auch am Arbeitsplatz) / D-Kursangebote werden nicht angenommen / Integration hat negativen "Beigeschmack": Probleme werden oft damit verbunden / kaum Sichtbarkeit von MigrantInnen in öffentlichen Bereichen (VorreiterInnen) bzw. Mittelschicht / Sprachprobleme bei hohem MigrantInnenanteil in Schule und Hort / Pobleme im Berufsleben werden nicht direkt angesprochen / Visa & Aufenthaltserlaubnis / mangelnde Umweltkenntnisse und -bewusstsein / lange Ungewissheit bei jugendlichen MigrantInnen ob sie hierbleiben können? / mangelnde Vorbereitung der inländischen Wohnungsinhaber bei Vergabe an ausländische Mitbürger durch die Wohnungsgenossenschaften / Warum dürfen Asylanten nicht arbeiten bzw. dauern Anträge/Asylverfahren so lange? / Cliquenbildung unter Jugendlichen, vornehmlich aus der Türkei und Albanien. / es fehlt an Informations-daten-material als Diskussionsgrundlage / anderes Frauenbild / es wird übereinander gesprochen --> nicht miteinander / junge Ausländer vs. Alte Inländer = Generationenkonflikt / fehlende positive Signale - sich willkommen fühlen / ...
Frage 1: Problemlagen
2. Frage 2: Mit welchen Forderungen oder Lösungsvorschlägen soll die SPÖ auftreten?
Die TeilnehmerInnen antworteten unter anderem:
Nachbarschaftstreffen / Chancengleichheit schaffen (Wohnen, Arbeit, Bildung) / Diskussionen in den Heimsektionen (es muss weiter geredet werden) / "auf gleicher Augenhöhe" / Öffnung der Verwaltung für Migranten / positive Beispiele auf Plakaten "präsentieren" (role moduls) / Sprachentausch: Österreicher profitieren von der Fremdsprache - Ausländer von Deutsch / offener und ehrlicher Dialog innerhalb der Partei / SPÖ soll sich positionieren und dazu stehen (klares Profil zeigen zum Thema Integration (Bund, Land, Gemeinde) / Diversity Programme für zentrale Lebensbereiche z.B.: Bildung (Lehrer mit Migrationshintergrund), Polizei, Verwaltung; / öffentliche Kontakveranstaltungen, gemeinsame Feste, / stärkere Kooperation mit Vereinen + Verbände / heterogene Klassenverteilung in Schulen / auch auf die Interessen der Inländer achten / Ausweisung von Gesetzesbrechern und Arbeitsunwilligen / Versachlichung der Diskussion - weg von der Neidgesellschaft (….die kriegen, wir nicht) / der FPÖ entschieden entgegentreten / gleichmäßige Aufteilung beim Wohnen / wer hier lebt, darf hier arbeiten / gratis Deutschkurse (mit positiven Anreizen) / ganztägige Bildungsangebote (als Kindergarten) / quotenmäßige Wohnungsvergabe von geförderten Wohnungen - Verpflichtung aller Genossenschaften per Gesetz / interkulturelle Elternzirkel in Schulen / Anerkennung von Ausbildungen im Heimatland / den eigenen SPÖ-Mitgliedern und Sympathisanten intensive politische Weiterbildung im Umgang mit "Ausländern" beizubringen / achtsamer Hausbesorger / Vermeidung von Ghettos - gleichmäßige Verteilung / Argumente mit Fakten / klare Worte zu den sozialdemokratischen Werten (Menschlichkeit, Menschenrecht, Menschenwürde/Respekt) / mehr Personal in Volkschulen mit hohem Migrantenanteil / Deutschkurse für Frauen / keine naive "PRO AusländerInnen-Argumentation" / Aufräumen von Falschaussagen anderer politischer Parteien / Ethik - statt Religionsunterricht / eigenes Integrationsministerium / Ausbau der Ganztagsschulen + Einführung der gemeinsamen Schule der 10 - 15 J. / Deutschkurse fördern über den ganzen Tag (Reinigungspersonalproblematik) - Arbeitszeit: 06:00 bis 09:00 und 16:00 bis 21: Uhr / Integration nicht mit Assimilation verwechseln / Asylwerber nicht ausgrenzen (die wollen etwas tun - und lernen dabei DEUTSCH) / Asylverfahren beschleunigen /


























