In den vergangenen Jahrzehnten wurde zu wenig in den öffentlichen Verkehr investiert. Geht es nach Bürgermeister Franz Dobusch und der Linzer SPÖ soll sich das ändern: Es ist eine gemeinsame Aufgabe von Stadt, Land und Bund diese Versäumnisse auszubessern und im 21. Jahrhundert die Öffis umfassend und rasch auszubauen.
Die Idee einer zweiten Straßenbahnachse durch die INnenstadt wurde von anderen neidisch als Wahlkampfgag verspottet. Heute steht sie außer Streit und nimmt konkrete Formen an: Drei Viertel der Strecke sind unterirdisch, die Linienführung entspricht den Bedürfnissen der LinzerInnen. Die große Mehrheit findet das Projekt eine gute Idee.
Urfahr: Die neue Linie 4 beginnt bei der Endhaltestelle der Linie 3 (Landgutstraße). Nach dem Mühlkreisbahnhof geht es in den Untergrund (Haltestelle Kunstuni) und unter der Reindlstrasse bis zur Peuerbachschule. Die Linien 1,2,3 und Pöstlingbergbahn erhalten eine neue unterirdische Haltestelle Rudolfstraße, der Schandfleck Hinsenkampplatz-Unterführung verschwindet. Es wird dafür Sorge getragen, dass die Ferihumerstraße keine Durchzugsstraße wird.
Donau: Für die Querung kommt entweder die bestehende Eisenbahnbrücke oder eine neue Brücke direkt neben der Alten in Frage. Fest steht: Weder das Donauparkstadion noch die Kleingärten würden beeinträchtigt werden.
Innenstadt: Nach der Brücke taucht die Straßenbahn wieder ab. Die Haltenstellen sind an den Bedürfnissen der LinzerInnen ausgerichtet: Parkbad/Tabakfabrik, Wohnen im Donaupark, PädAk, UKH, AKh, Designcenter.
Franckviertel / Bulgariplatz: Unterirdisch geht es über die Haltestelle Franckstraße (auf der Höhe Lastenstraße) bis zu den oberirdischen Haltestellen Lenaupark und Kraußstraße. Ab dem Bulgariplatz, der entsprechend umgebaut werden muss, wird die neue Linie 4 auf den bestehenden Gleisen bis zum Hauptbahnhof geführt.
"Linz ist eine starke Stadt mit einer gut funktionierenden Wirtschaft. Über 200.000 Menschen finden hier Arbeit. Für sie und für die Menschen die hier wohnen brauchen wir ein gut ausgebautes System an öffentlichen Verkehrsmitteln. Unser Vorschlag für eine neue Straßenbahnlinie im Zentrum ist wohlüberlegt. Es kostet viel, aber es ist gut angelegtes Geld für die Zukunft unserer Stadt. Ich freue mich, dass die neue Straßenbahn so breite Unterstützung findet."
Bürgermeister Franz Dobusch





















