39.000 LinzerInnen nutzen derzeit Aktivpass
Heuer 100.000 10-Euro-Monatskarten ausgestellt
25 % mehr Arbeitslose nehmen Angebot in Anspruch
Rund 39.000 Linzerinnen und Linzer nutzen den Aktivpass, um für zahlreiche Einrichtungen der Stadt wie Bäder, Museen, dem Botanischen Garten oder bei den LinzLinien Ermäßigungen in Anspruch zu nehmen. Linzerinnen und Linzer mit einem Monatseinkommen von weniger als 1.060 Euro netto bietet der Aktivpass zahlreiche Möglichkeiten am Linzer Gesellschaftsleben teilzunehmen. Vor allem das preiswerte Aktivpass-Monatsticket um nur 10 Euro schafft Mobilität für alle. Im aktuellen Monat Mai nutzen 25.000 der 39.000 Aktivpass-BezieherInnen das Angebot des 10-Euro-Tickets. Seit Jahresbeginn wurden somit bereits 100.000 10-Euro-Monatskarten gekauft.
„Der Stadtgeht es darum, dass möglichst alle Menschen mobil sein können. Das 10-Euro-Monatsticket der Linz Linien ist Vergleich der Landeshauptstädte das billigste Monatsticket Österreichs. Seit Einführung im Jänner 2007 wurden bereits mehr als 728.300 günstige Monatskarten ausgegeben.“ unterstreicht Vizebürgermeister Klaus Luger gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise die soziale Bedeutung dieses Angebots. Gegenüber den Vorjahren stieg die Anzahl der arbeitslosen Aktivpass-BesitzerInnen um mehr als ein Viertel.
38.862 Linzerinnen Linzer besitzen derzeit den Aktivpass. Durch die 2007 neu festgelegte Einkommensregelung haben mittlerweile alle Linzerinnen und Linzer, denen monatlich weniger als 1.060 Euro netto zur Verfügung stehen, Anspruch auf den Aktivpass. Damit ist sichergestellt, dass wirklich alle einkommensschwachen Bürgerinnen und Bürger der Stadt den Aktivpass bekommen können. „Letztlich sind diese Zahlen auch Anlass für Nachdenklichkeit. Denn sie zeigen, dass es viel zu viele Menschen gibt, die mit weniger als 1.000 Euro im Monat das Auslangen finden müssen“, interpretiert Sozial-Vizebürgermeister Luger die vorliegenden Statistiken.
Zu der größten BezieherInnen-Gruppe zählen Arbeiter und Angestellte. Exakt 9.423 unselbständig Erwerbstätige nutzen die Vorteile des Linzer Aktivpasses. Dabei handelt es sich hauptsächlich um teilzeitbeschäftigte Frauen, deren Einkommen unter 1.060 Euro liegt. Die zweitgrößte Gruppe bilden die Linzer PensionistInnen. 7.000 SeniorInnen beziehen aufgrund ihrer geringen Pension den Aktivpass. Aber auch StudentInnen und KrankenpflegeschülerInnen, Hausfrauen, Zivil- und Präsenzdiener sowie KarenzgeldbezieherInnen nehmen die Aktivpasskarte in Anspruch.
Die derzeit schwierige wirtschaftliche Situation schlägt sich aber in der Aktivpassstatistik nieder. So ist im Vergleich zu 2009 die Anzahl der Arbeitslosen und NotstandshilfeempfängerInnen, die einen Aktivpass beziehen, um 26 Prozent gestiegen. Diese Bezugsgruppe umfasst knapp 5.000 Menschen.
Der Aktivpass biete viele Vorteile in der Stadt. Neben Eintrittsermäßigungen in Hallen- und Freibädern sowie in den städtischen Museen können auch Kurse und Veranstaltungen der Linzer Volkshochschule kostengünstiger besucht werden.
Das attraktivste und meistgenutzte Angebot des Aktivpasses ist unbestritten die günstige Monatskarte für Bus und Straßenbahn. Für Aktivpass-BesitzerInnen kostet eine Monatskarte der Linz AG Linien 10 Euro. Die Stadt Linz trägt die restlichen Kosten. Die neuen Tickets sparen vielen LinzerInnen Geld. Seit Einführung des 10-Euro-Monatstickets wurden in Linz 738.378 Tickets verkauft. Alleine im heurigen April nutzten 24.723 Linzerinnen und Linzer dieses umweltschonende Angebot und fuhren kostengünstig mit Bus und Bim im ganzen Stadtgebiet von Linz.
Ausgestellt werden die Aktivpässe im Bürgerservice des Neuen Rathauses, im Service-Center des Wissensturms und in den zehn Stadtteilbibliotheken. Für StudentInnen gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, den Antrag direkt bei der Österreichischen Hochschülerschaft an der Johannes Kepler Universität zu stellen. An benötigten Unterlagen sind ein aktueller Einkommensnachweis, ein Lichtbildausweis und ein Passfoto mitzunehmen.



















