Das Investitionsbudget 2010 der Stadt Linz sowie der städtischen Immobiliengesellschaften (Immobilien Linz GmbH und Co KG) ist stark geprägt von zahlreichen Projekten im Bereich der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen.
Insgesamt ist für 2010 ein städtisches Investitionsvolumen für den Hochbau in den Bereichen Schulen, Kinderbetreuung und Infrastruktureinrichtungen inklusive der Einrichtungen in Höhe von rund 23,4 Millionen Euro veranschlagt. Zusätzlich sind drei Millionen Euro für Instandhaltungsarbeiten und Großreparaturen budgetiert.
Stadtrat Johann Mayr ist mit dem städtischen Investitionsvolumen sehr zufrieden: „Die Stadt investiert damit in die Zukunft unserer Kinder und trägt mit ihren Bauaufträgen auch zur Stabilisierung der Konjunktur bei. Neben den positiven Auswirkungen auf die Baubranche, können bei Ausweitung der Betreuungsplätze für Kinder und Jugendliche auch dort neue Arbeitskräfte aufgenommen werden.“
Abgewickelt werden die städtischen Bauvorhaben fast ausschließlich über die seit 2005 bestehenden städtischen Immobiliengesellschaften. Im städtischen Haushalt werden nur mehr die Einrichtungsgegenstände abgebildet.
Schulen
Das bereits in den letzten Jahren begonnene Schulmodernisierungs- und -ausbauprogramm wird auch 2010 intensiv fortgesetzt. So sind allein 2010 dafür rund 13,4 Millionen Euro an Investitionen und zusätzliche 2,3 Millionen Euro für Instandhaltungsarbeiten und Großreparaturen vorgesehen.
Damit werden große Bauprojekte, wie die erst kürzlich fertig gestellten Sonderschulen im Stadtteil Karlhof und in der Neuen Heimat ausfinanziert und neue wichtige Projekte wie die Modernisierung der beiden als Neue Mittelschulen geführte Hauptschulen Stelzhamerschule und Dr.-Karl-Renner-Schule gestartet. Weiters stehen einige Schulerweiterungen beziehungsweise Planungen für den Ausbau der Nachmittagsbetreuung in Hauptschulen auf dem Programm.
Investitionsschub für die Kinderbetreuung
Das bereits in den letzten Jahren massive Investitionsprogramm in Kinderbetreuungseinrichtungen wird 2010 mit 8,4 Millionen Euro verstärkt fortgesetzt. Schwerpunkt dabei sind vor allem die Krabbelstubenprojekte, für die 2010 5,3 Millionen Euro vorgesehen sind.
Insgesamt werden in den Neu- und Umbauten künftig 16 Krabbelstuben, fünf Kindergarten- und fünf Hortgruppen Platz finden.
Im Herbst 2010 werden bereits einige Kinderbetreuungseinrichtungen fertig: der Hort Robinsonschule mit fünf Gruppen, vier Krabbelstubengruppen in der Dauphinestraße (Löwenfeldvilla) sowie der zweigruppige Kindergarten und die zweigruppige Krabbelstube in der Poschachervilla.
Baubeginn für die Projekte Krabbelstube Keferfeld/Oed (drei Gruppen), Krabbelstube Hertzstraße (vier Gruppen) sowie für die Errichtung von drei Krabbelstubengruppen und den Kindergartenneubau in der Tungassingerstraße, Pfarre St. Peter (Spallerhof) ist im Sommer 2010.
Nicht im Investitionsbudget der Stadt enthalten sind Kinderbetreuungseinrichtungen, die von der GWG (Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz) im Auftrag der Stadt errichtet werden. Ein viergruppiger Kindergarten entsteht als Teil der Wohnanlage an der Laskahofstraße und eine viergruppige Krabbelstube wird im Rahmen des Wohnbauvorhabens Humboldtstraße 3a realisiert.
Infrastruktureinrichtungen
Die Hauptfeuerwache wird bis Oktober 2010 mit einem neuen Service- und Ausbildungstrakt funktionell wesentlich aufgewertet. Er kostet 3,6 Millionen Euro, von denen 1,3 Millionen Euro im Jahr 2010 veranschlagt sind. Das viergeschoßige Gebäude wird unter anderem eine Übungsstrecke für die Atemschutzausbildung, die Fahrzeugwerkstätte, eine Funk- und Elektrowerkstätte sowie eine Schlosserei und eine Tischlerei beherbergen.
Für die Sanierung und Instandhaltung von Infrastruktureinrichtungen stehen 1,14 Millionen Euro zur Verfügung.




















