Große Enttäuschung herrscht bei den Linzer Hauptschulen. Nur 5 von 19 Linzer Hauptschulen können zu Neuen Mittelschulen werden. Das liegt an der sogenannten "10 % Klausel", dass nur ein Zehntel aller Hauptschulen bundesweit zu neuen Mittelschulen werden können. Die ÖVP beharrt hier stur auf dieser Zahl und verhindert so eine Verbesserung unseres Schulsystems.
Denn die meisten PädagogInnen sind sich einig, dass die Neue Mittelschule das bessere Schulmodell ist und helfen kann, die Bildung an Hauptschulen zu verbessern. Auch bei Eltern und Kindern ist die neue Mittelschule beliebt.
Nach der Bundes-ÖVP zeigt jetzt auch die Landes-ÖVP Härte gegen Bildungsreformen. Der Linzer Kompromissvorschlag - von Grünen und SPÖ eingebracht - wurde von ÖVP-Landesrätin Hummer rundweg abgelehnt.
Der Linzer Lösungsvorschlag für abgelehnte Schulen
Damit die Einbeziehung dieser fünf Linzer Hauptschulen in den Schulversuch „Neue Mittelschule“ nach § 7a Schulorganisationsgesetz nicht an der Finanzierung scheitert, schlagen Bildungsreferentin Mag.a Eva Schobesberger und Finanzreferent Johann Mayr konkret vor, die Finanzierung von je sechs AHS-geprüften LehrerInnenstunden pro Klasse für die abgelehnten fünf Hauptschulen zu sichern, um die pädagogischen Konzepte, wie sie in den Anträgen formuliert wurden, umsetzen zu können.
Die Finanzierung soll konkret so sichergestellt werden:
- 1/3 Stadt Linz
- 1/3 Land OÖ
- 1/3 Unterrichtsministerium bzw. Landesschulrat für OÖ
In den fünf Linzer Hauptschulen geht es voraussichtlich um zwölf erste Klassen oder 72 LehrerInnenwochenstunden. Jeder Partner müsste daher die Finanzierung von 24 LehrerInnenwochenstunden sicherstellen.

















