Linz Kriminalisierung durch VP-Vize Watzl eine Schande
Großflächig plakatiert VP-Vize Erich Watzl - offensichtlich in ein
hochgradiges Wahlkampffieber verfallen - im gesamten Stadtgebiet eine
überdimensionale Heroinspritze mit dem Sager "Spielzeug für ihr Kind".
Der Linzer SPÖ Bundesrat und Mitglied des Innenausschusses im Parlament
legt zu diesem völlig irrealen Wahlkampfgetöse die nüchternen Fakten auf
den Tisch: Im Jahr 2007 wurden in Linz sage und schreibe 36 Delikte
wegen Suchtgifthandels nach §28 Suchtgiftgesetz von der Polizei zur
Anzeige gebracht. Im Jahr 2008 erhöhte sich die Zahl der Anzeigen um
einen einzigen Fall - also auf 37. Von einer ausufernden
Suchtgiftkriminalität in Linz kann daher nicht die Rede sein.
Dass VP-Vize Watzl als Kulturreferent im Kulturhauptstadtjahr eigentlich
für eine nachhaltige positive Präsentation der Landeshauptstadt
zuständig wäre macht sein politisches agieren absolut unverständlich.
VP-Vize Watzl sollte aus diesem Imageschaden, den er durch sein völlig
unverantwortliches handeln mit seinem skurrilen Wahlkampf verursacht,
die Konsequenzen ziehen, sein Amt zurücklegen und einem
verantwortungsbewussten VP-Politiker im Stadtsenat Platz machen.
Eine wirtschaftlich gesunde Stadt, die für das gesamte Bundesland
beispielgebend Wirtschaftliche, Kulturelle und Aus- u.
Weiterbildungsakzente setzt, ist zu schade um für eine billige
Parteipolemik herhalten zu müssen.
SP Bundesrat Wolfgang Schimböck wird überdies zur völligen Klärung und
Objektivierung der Faktenlage der "Watzl-Kriminalkampagne" eine
Schriftliche Parlamentarische Anfrage an dessen Parteikollegin
Innenministerin Fekter stellen.
Neues aus Linz
01. Juli 2009 12:05
Kriminalisierung durch VP-Vize Watzl eine Schande
Rubrik: Neues aus Linz




















